Verfügbare Unterkünfte (Napsugár Camping)
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Napsugár ut. 9
5136 Jászszentandrás
Ungarn ohne Plattenseegebiet
Ungarn
Breitengrad 47° 34' 46" N (47.57972)
Längengrad 20° 10' 3" E (20.16767)
Im 15. Jh. verlieh König Matthias mehreren Ansiedlungen das Marktrecht, wovon sich die Bezeichnung der Region als Matyóföld – Matthiasland – ableitet. Eines der Zentren ist Mezőkövesd, dessen Bewohner schöne Trachten mit prachtvollen bunten Rosenstickereien tragen. Sie zieren die breitärmeligen Hemden der Männer und die Schürzen und Röcke der Frauen. Junge Mädchen in plissierten weißen Miniröcken tragen dazu rote Stiefel. Über Trachten und Traditionen informiert das Matyó-Museum am Hauptplatz.
Mit der Bautätigkeit im 18. Jh. entstand der ›Erlauer Barock‹. Diese verspielte Stilform zeigt die 1758-67 gebaute doppeltürmige Minoritenkirche am zentralen Dobó-István-Platz. 1770 lieferte Johann Lucas Kracker ihren Hauptaltar. Das Denkmal auf dem Platz zeigt den Burghauptmann Dobó István, der 1552 die Stadt gegen die Osmanen verteidigen konnte.
Früher war der kleine Ort Abádszalók in der Puszta ein Geheimtipp für Ungarns Erholungssuchende, die an der Tisza (Theiß) ein kühles, schattiges Plätzchen fanden. Als Folge der Stauung des Flusses entstand in dieser Region ein neues Urlaubsgebiet, der Theiß-See (Tisza-tó). Mit 127 qm ist er der zweitgrößte See Ungarns. Sein südlicher Teil ist dank der flachen Strände für Familien mit Kindern geeignet, der nördliche Abschnitt ist als Teil des Hortobágy-Nationalparks naturgeschützt. Hier kommen Hobby-Ornithologen auf ihre Kosten. Großer Luxus wird noch nicht geboten, dafür hört man noch viel Ungarisch.
Das berühmteste Produkt der Matyó, wie die Leute hier genannt werden, ist Stickerei mit bunten Blumenmotiven. Liebhaber dieses farbenprächtigen Kunsthandwerks lernen im Matyó-Museum am Hauptplatz viel über seinen Ursprung und sehen die prächtigsten Exemplare, zum Beispiel ein wunderschönes ›gemachtes Bett‹. Darüber hinaus kann man die nach wie vor in mühseliger Handarbeit hergestellten - und deshalb auch dementsprechend teuren - Rosen-Stickereien an jeder Ecke erwerben.
Die Ruinen der Burg (Vár), die mit ihren fast vollständig erhaltenen Befestigungsmauern über die Stadt wacht, bieten einen Panoramablick über Eger mit ihren insgesamt sieben Klosterbauten und zwölf Kirchen und erinnern der Vergangenheit. Die Festung wurde zur Verteidigung gegen einen befürchteten Mongolenangriff errichtet, wie man ihn schon einmal 1241 erlebt hatte. Ein Bollwerk war sie dann 1552 gegen die Türken, die die Burg einen knappen Monat lang belagert hielten. Einer kleinen Garnison unter István Dobó mit nur wenigen Soldaten und den Frauen von Eger, die fleißig heißes Öl auf die Angreifer gossen, gelang die Abwehr der wiederholten Attacken. Sie sorgten für die erste große Niederlage der Türken. Erst im 18. Jh. schleiften die Habsburger die Anlage, um sie für ungarische Aufständische unbrauchbar zu machen. Im später wieder aufgebauten gotischen Bischofpalast erzählt heute das Dobó-István-Museum Stadt- und Burggeschichte. In der Daueraustellung werden die Geschichte der Burg, das unterirdische Festungssystem und die mittelalterlichen Folterinstrumente dargestellt. In der Bildergalerie hängen niederländische, italienische und ungarische Gemälde des 16.-19. Jh. Auf dem Burggelände finden regelmäßig historische Feste statt. Anfang August sind dies Burgfestspiele mit Ritterkampfspielen, alten Handwerken. Als Höhepunkt werden Szenen der Schlacht von 1552 nachgespielt.
Anfang der siebziger Jahre entdeckten Forscher unter der unscheinbaren Barockkirche dieses ansonsten unwichtigen Ortes eines der wichtigsten Denkmäler des ganzen Landes: Eine Kirche aus dem 11. Jh., die im Laufe der Zeit vollständig verschüttet worden war. Seither fanden sorgfältige Ausgrabungen statt. Die Fresken, die nicht restauriert, sondern lediglich gesäubert wurden, zählen zu den ältesten Europas. Bei der Säuberung kamen ein Christusporträt sowie Fresken der vier Evangelisten und der Geschichte von Kain und Abel zu Tage.
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