Umgebung
- Nächstgelegene Ortsmitte: Sorèze
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Verfügbare Unterkünfte (Flower Camping Saint-Martin)
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Diese Campingplatz-Suchnummer findest du auch in der ADAC Camping App, im ADAC Camping- und Stellplatzführer Buch und in der dazugehörigen Planungslandkarte.
Rue du 19 mars 1962 2
81540 Sorèze
Occitanie
Frankreich
Breitengrad 43° 27' 16" N (43.45469302)
Längengrad 2° 4' 10" E (2.0695874)
Das hübsche Wehrdorf war im 13./14. Jh. eine Hochburg der Katharer. Aus dieser Zeit stammt die spätgotische Kathedrale St-Maurice, die mit ihrem hoch aufragenden Glockenturm die Silhouette des Orts prägt. Beeindruckend ist der historische Ortskern mit einzigartigen Fachwerkhäusern aus dem 14. und 15. Jh. Charakteristisch sind ihre filigranen hölzernen Laubengänge (couverts) im Erdgeschoss, über welchen die oberen Geschosse zu schweben scheinen. Cafés, Bistros und Geschäfte reihen sich heute um den zentralen Place Général Leclerc, in dessen Mitte sich ein schattiger Park etabliert hat.
Auffälligstes Bauwerk innerhalb der Cité ist die 1096 geweihte Basilika St-Nazaire et St-Celse mit romanischem Langhaus, gotischem Chor und schönen Glasfenstern aus dem 14. und 16. Jh. Sie diente bis 1801 als Kathedrale von Carcassonne. Die Skulpturen, die den Bau ursprünglich schmückten und die bei der Restaurierung im 19. Jh. entfernt wurden, sind heute im Musée Lapidaire im Château Comtal zu besichtigen.
Carcassonne wird beherrscht von der mittelalterlichen Oberstadt La Cité. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und gilt mit einem Ausmaß von 14 ha als die größte und am besten erhaltene Festung Europas. Die erste Burg auf der lang gezogenen Anhöhe entstand im 12. Jh., im 13. Jh. wurde sie zur Festung mit zwei Mauerringen erweitert, die zusammen etwa 3 km lang sind und insgesamt 52 Türme aufweisen. Im 19. Jh. wurde die verfallende Cité in königlichem Auftrag von dem Architekten Eugène Viollet-le-Duc restauriert. Das Musée Lapidaire im Château Comtal aus dem 12. Jh. informiert darüber. Die Porte Narbonnaise mit ihren beiden großen, spitz zulaufenden Türmen ist das Haupttor in die Cité. Einen guten Eindruck von den Dimensionen der Festung erhält man bei einem Spaziergang auf der Promenade des Lices, die zwischen den beiden Mauerringen verläuft. Auffälligstes Bauwerk innerhalb der Cité ist die 1096 geweihte Basilika St-Nazaire et St-Celse mit romanischem Langhaus, gotischem Chor und schönen Glasfenstern aus dem 14. und 16. Jh.
Pays Cathare, Land der Katharer, heißt eine Region im Süden von Frankreich rund um Carcassonne. Sie bietet zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, z.B. die Cité von Carcassonne, den Ort Minerve, alte Schlösser, Klöster, und natürlich Weinberge. Mit dem Auto sind mehrere Nationalparks in Herault und Aude erreichbar. Der Name Pays Cathare ist keine historische, vielmehr eine touristische Bezeichnung. Der Begriff Katharer (von griechisch katharós: rein) steht für eine Glaubensbewegung, die vom 11.–14. Jh. im Süden Frankreichs, aber auch in Italien, Spanien und Deutschland verbreitet war.
1989 erklärte sich das verschlafene Dorf im Süden der Montagne Noir zum Village du livre, zum ›Bücherdorf‹. Mittlerweile zählt Montolieu 17 Buchhandlungen mit einer riesigen Auswahl an antiquarischen und neuen Büchern, dazu Kunstateliers, Buchbinder, Graveure. Und das Musée des Arts et Metiers du Livres, das über die Geschichte der Buchherstellung informiert. In der einstigen königlichen Tuchmanufaktur an der Dure-Brücke bietet das Atelier du Livre Kurse (auch für Kinder) an, bei denen man sein eigenes Buch vom Papierschöpfen über den Druck bis zum Binden herstellen kann.
Das 1988 ins Leben gerufene Centre national et Musée Jean Jaurès zu Ehren des in Castres gebürtigen sozialistischen Politikers geht zurück auf ein bereits 1954 gegründetes kleines Museum. Die Daueraustellung präsentiert Zeichnungen, Gemälde, Fotos und Zeitungsauschnitte sowie Karikaturen zur Geschichte des Sozialismus und zum Leben von Jean Jaurès (1859-1914).
Das Château Comtal aus dem 12. Jh. bildet zusammen mit der Basilika St-Nazaire den Kern der mittelalterlichen Cité von Carcassonne. Die von dem trutzigen Viereckturm Tour du Guet überragte Burg entstand als Sitz der mächtigen Herren von Trencavel. Sie wurde nach der Annexion durch den französischen König 1226 mit Mauern verstärkt und befestigt, um vor einer möglichen Rebellion durch das Volk Schutz zu bieten. Heute beherbergt es das Musée Lapidaire, das die Baugeschichte der Cité dokumentiert.
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